Freitag 08. 02. 2008

| Erstspender dringend gesucht |
| von Andreas Strodthoff |
BOOKHOLZBERG - Den Zusammenhang zwischen der Meteorologie und der Spendenbereitschaft der Bürger kennt Astrid Zinner, im Deutschen Roten Kreuz (DRK) zuständig für die Blutspendetermine in Bookholzberg, ganz genau: „Schlechtes Wetter ist gut für uns“, verriet sie Donnerstag am Rande des Geschehens im Schulzentrum an der Stedinger Straße.
Neue Blutspenden für den Kühlwagen des Deutschen Roten Kreuzes: Astrid Zinner, in Bookholzberg für die Organisation verantwortlich, half DRK-Mitarbeiter Rolf Reese. BILD: BARTSCH Bei Regen und Kälte, so zeigt die langjährige Erfahrung, hätten die Menschen einfach wenig Lust ihren Garten in Ordnung zu bringen oder sonst etwas im Freien zu unternehmen. „Glatteis und Schnee sind aber natürlich nicht so gut“, schränkt Zinner ein, „denn dann bleiben die Menschen lieber daheim, als sich auf den Weg zu uns zu machen.“ Eines macht die Statistik der vergangenen zehn Jahre allerdings deutlich: „Februar und November sind die Monate, wo am meisten gespendet wird“, berichtet Zinner – vorausgesetzt an den Spendenterminen herrscht das richtige schlechte Wetter. Am schwächsten ist das Spendenaufkommen hingegen im Sommer, „allein schon wegen der Urlaubszeit“. Und noch etwas verrät die DRK-Mitarbeiterin: „90 Prozent der Spender kommen direkt aus dem Ort, die restlichen zehn Prozent sind Blutspende-Touristen.“ Damit sind Blutspender gemeint, die auch schon einmal 30 Kilometer fahren, um dort zu spenden, wo sie sich nach ihrem Empfinden besser betreut fühlen. Eines ist jedoch bei jeder Blutspende an jedem Ort gleich: „BesonderS willkommen sind natürlich die Erstspender, damit auch in Zukunft genug Menschen in Notsituationen geholfen werden kann“, so Zinner. Sie findet: „Jeder Führerschein-Neuling sollte wenigstens einmal Blut gespendet haben – allein schon, damit er seine Blutgruppe weiß und den Spenderausweis bei sich tragen kann.“ Schließlich zählten gerade junge Autofahrer zu einer Risikogruppe. Doch auch generell sei ein Blutspendetermin pro Jahr für jeden Menschen gesund. „Früher war es ja auch üblich, einen Aderlass vornehmen zu lassen“, so Zinner, „das hatte schon seinen Sinn.“ Quelle: NWZOnline.de |
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Montag 04. 02. 2008

| Faschingsnachlese 2008 |
| von Andreas Strodthoff |
Im Vergleich zu den „tollen Tagen“ der vergangenen Jahre verlief das zurückliegende Faschingswochenende „ruhig und unspektakulär“. Dieses Fazit zogen gestern Nachmittag Polizei und Deutsches Rotes Kreuz (DRK) in Ganderkesee.
Mit dem Fahrrad schnell vor Ort: Jürgen Malik vom DRK versorgte auch kleinere Patienten mit Pflaster. FOTO: Thomas Deeken „Während des Umzugs kam es zu einer Handvoll Auseinandersetzungen, die aber alle mehr oder weniger glimpflich verliefen“, berichtete Ganderkesees Polizeichef Jörg Uchtmann. In der Nacht seien ebenfalls nur fünf Körperverletzungen gemeldet worden. Meistens sei bei allen Delikten überhöhter Alkoholkonsum der Auslöser gewesen. Das konnte auch DRK-Pressesprecher Andreas Strodthoff bestätigen, der allerdings ebenfalls von einem „ruhigen Abend“ mit etwa 40 Hilfeleistungen und zusätzlich rund 20 Patientenversorgungen während des Umzugs sprach. „Erstaunlicherweise gab es die meisten Patienten nicht wie sonst um Mitternacht, sondern diesmal zwischen 18 und 20 Uhr“, sagte Strodthoff. So seien vor einem Supermarkt zwei Gruppen von Heranwachsenden aufeinander gestoßen. Die Polizei habe die Situation aber beruhigen und das DRK die Verletzten versorgen können. Relativ viele Patienten seien außerdem vom Festplatz gekommen. Die meisten klagten über kleinere Schnitt- und Schürfwunden „oder hatten einfach zu tief ins Glas geschaut“. Quelle: dk-online.de Anm.d.DRK: Als kleiner Hinweis für alle NWZ-Leser sei erwähnt, dass nicht das DRK Hude-Bookholzberg den Einsatz organisiert und durchgeführt hat, sondern weiterhin das DRK Ganderkesee |
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Freitag 01. 02. 2008

| Von der Blutspende bis zum Großeinsatz |
| von Andreas Strodthoff |
DRK-Ortsverband zieht vor dem Fasching Bilanz
Der Vorsitzende Udo Baramsky (v.li.), Kreisbereitschaftsleiterin Astrid Zinner, Jürgen Drieling, Margarethe Drieling, Dr. Andreas Kublanck und Hans-H. Hubmann vom Kreisverbands bei der Ehrung. FOTO: Christian Schnöink, DK Ganderkesee. Fasching ist nicht nur für Narren ein Höhepunkt des Jahres. Auch für den DRK-Ortsverband Ganderkesee bedeutet das närrische Treiben in jedem Jahr einen Höhepunkt. „Wir befinden uns jetzt wieder vor unserem größten Saisoneinsatz, dem Fasching um den Ring. Hier wurden im vergangenen Jahr allein 2000 Stunden im Einsatz und in der Vorbereitung geleistet“, sagte der Vorsitzende Dr. Udo Baramsky während der Jahreshauptversammlung in der alten Schule Bookhorn. Gemeinsam mit Helfern aus umliegenden Sanitätsvereinen steht das DRK parat, um für eventuelle Fälle vorbereitet zu sein. Den notwendigen Aufwand könnten Außenstehende nur erahnen. Baramsky zog zugleich Bilanz seiner nunmehr einjährigen Amtszeit. Er sei selbst erstaunt über die Vielfältigkeit des Vereins. Über 800 aktive und passive Mitglieder zählt der Ortsverband. Dabei geht es nicht nur um Sanitätseinsätze. Beliebt ist etwa der Tanzkreis, dessen Leitung Irmgard Kruse nach langjähriger Arbeit an Annegret Carstens übergeben hat. 18 Damen sind regelmäßig dabei. Allein 2007 gab es 24 Tanznachmittage. Segensreich, so Baramsky, sei auch der Erfolg der Blutspende-Aktionen. Bei vier Terminen in Ganderkesee gab es 863 Spender (66 Erstspender). 19 Helferinnen waren 876 Stunden im Einsatz. In Bookholzberg und Heide gab es zudem jeweils zwei weitere Termine, bei denen etwa 780 Spender (75 Erstspender) ihr Blut abgaben. Bis zu 16 Helfer waren 1000 Stunden im Einsatz. Sehr zur Freude von Baramsky konnte das DRK den Sharan, der als Notarztwagen gefahren wurde und vom Kreis ausgetauscht werden musste, als SEG-Zugfahrzeug übernehmen. Zudem steht seit 2007 ein renovierter Container für den mobilen Sanitätsdienst zur Verfügung. Der Container hat seine Feuertaufe bereits beim Stoppelmarkt in Vechta bestanden. Geehrt wurden während der Versammlung langjährige Mitglieder. Dr. Andreas Kublank ist seit 20 Jahren dabei, davon war er 18 Jahre im Vorstand aktiv. Für 30 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden Günter Gildehaus (lange Jahre für die Jugend und die bauliche Erweiterung im Ortsverein zuständig), Jürgen Drieling (noch immer aktiv bei der Blutspende in Bookholzberg) und Greta Drieling (organisiert und baut Spielzeug für Kinder in Friedland). Quelle: dk-online.de |
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Mittwoch 30. 01. 2008

| Fasching um den Ring 2008 |
| von Andreas Strodthoff |
| Am kommenden Freitag ist es wieder soweit, Faschingsfreunde aus der ganzen Region strömen in den Ganderkeseer Ortskern. Wir vom lokalen DRK sind auf die vielen tausend Besucher sehr gut vorbereitet. Für die Versorgung der Patienten, für unsere Einsatzleitung und die Zubereitung unserer Verpflegung stehen am Samstag an die 90 Helfer bereit. Unser Dank geht schon im Vorfeld an die befreundeten Bereitschaften, die uns wieder mit ihren Helfern und mit notwendigem Material unterstützen.
Rund um die Umzugsstrecke befinden sich 10 Rad- und Fußstreifen, 10 Rettungs- und Krankentransportwagen, 3 Notärzte sowie eine Bereitschaft für Großschadensfälle. Achtung! Eine Änderung gibt es bei der Positionierung unserer Sanitätscontainer. Der Behandlungsplatz an der Sparkasse ist auf den Platz rechts vom Bahnhof gezogen um noch näher am Geschehen zu sein. Wir wünschen allen Gästen, allen Aktiven auf den Wagen und in den Fußgruppen und natürlich all unseren Helfern viel Spaß! |
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Donnerstag 24. 01. 2008

| Nachbarschaftshilfe |
| von Andreas Strodthoff |
| Die Helfer des DRK Ganderkesee wurden am vergangenen Abend gegen 19:00 Uhr alarmiert. Der Einsatzauftrag kam aus Delmenhorst: Nach den heftigen Regenschauern der letzten Tage und dem damit verbundenen Anstieg des Wasserstandes der Delme, sollten mehrere Wohnhäuser evakuiert werden. Insgesamt waren ungefähr 75 Wohnparteien betroffen.
Ausgestattet mit Decken, Feldbetten und Getränken brachen unsere Sanitäter mit 4 Fahrzeugen in Richtung Delmestadt auf.
Hier sind unsere Helfer Lisan Bumann und Andreas Strodthoff bei der Arbeit. Allen betroffenen Bewohnern wurde nach zwei Tagen ohne Heizung und ohne warmes Wasser eine Übernachtungs- und Duschmöglichkeit im Hotel am Stadtpark angeboten. Das DRK Delmenhorst versorgte die Betroffenen mit warmem Essen. Übrigens: Ein Video zu dem Hochwasser, auch mit Informationen zu der Evakuierung durch das DRK Ganderkesee, finden Sie derzeit auf www.DK-Online.de! Foto: DK |
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Dienstag 22. 01. 2008

| Jahreshauptversammlung |
| von Sascha Brockmeyer |
| Einladung zur Jahreshauptversammlung am 30.01.2008.
Treffen: 20 Uhr in der Alten Schule Bookhorn Schriftliche Einladung: Als PDF |
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Samstag 19. 01. 2008

| Bookhorn jetzt staatlich anerkannter „Allstars“-Ort |
| von Sascha Brockmeyer |
| Heute , Samstag den 19. Januar, wurde die Ortschaft Bookhorn in einem feierlichen Akt zur staatlich anerkannten Allstars Heimat ernannt. Grund dafür ist die enge Bindung fünf junger Musiker des Ganderkeseer Büttenabendprogramms an diesen Gemeindeteil.
Bookhorn ist das Zentrum der Rotkreuz-Arbeit in der Gemeinde Ganderkesee. Nun fragt man sich was diese Band mit dem Roten Kreuz zu tun hat. Alle Mitglieder sind langjährige ehrenamtliche Helfer des DRK Ortsverein. Vor zwei Jahren starteten sie neben ihrer sanitätsdienstlichen Tätigkeit beim Fasching als „Bookhorn Allstars“ mit einem musikalischen Programm bei Büttenabend. Mit der Ortsschilderweiterung soll die Heimatverbundenheit hervorgehoben werden. Durch ihren Auftritt bei den Büttenabenden möchten die Bookhorn Allstars die Ortschaft über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt machen. ![]() |
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Freitag 21. 12. 2007

| DRK will Breakdancer in den Wohnpark holen |
| von Andreas Strodthoff |
Spendenübergabe in Bookholzberg / Begegnungen von Jung und Alt erwünscht
Gerold Sprung (rechts) und Günter Bartels (hinten Mitte) lieferten im Kaffeepott ein gut gefülltes Sparschwein ab, das im Frühjahr noch einmal gemästet werden soll. FOTO: Reiner Haase Das DRK lieferte im „Kaffeepott“ ein Spendenschwein ab. Der Kreisvorsitzende regte Begegnungen von Jung und Alt an, die Jugendlichen den Bau eines Jugendzentrums. Der DRK-Kreisvorsitzende Gerold Sprung verband am Donnerstag die Übergabe einer Spende an den Jugendtreff „Kaffeepott“ mit einer Einladung zur Begegnung der Generationen. „Wir vertreten diejenigen, die später im Wohnpark an der Ellerbäke wohnen werden“, sagte Sprung zu den Jugendlichen, „und die Alten sind garantiert froh, wenn sie euch in Bewegung sehen.“ Er schlug den Jugendlichen vor, nach der Einweihung einfach mal im Café des Seniorenzentrums vorbeizuschauen und Sketche aufzuführen. „Oder bei schönem Wetter Breakdance im Freien.“ Bei der Grundsteinlegung und beim ersten Richtfest auf dem Gelände des DRK-Seniorenwohnparks hatte das DRK das Spendenschwein kreisen lassen, das der Kreisvorsitzende in Begleitung des DRK-Dezernenten Günter Bartels mit 259,31 Euro im Bauch jetzt in den Kaffeepott brachte. Geschlachtet wurde es noch nicht: „Im Frühjahr feiern wir auf der Baustelle des Haupthauses das Richtfest. Dann reichen wir das Schwein zu euren Gunsten noch einmal im Kreis herum“, kündigte Sprung unter dem Beifall der Jugendlichen an. Warum „nur“ gelegentliche Begegnungen von Jung und Alt, warum nicht gleich auf dem Wohnpark-Gelände das heiß ersehnte Jugendzen-trum bauen? Diese Frage der Jugendlichen gab Kaffeepott-Leiterin Irene Schühle an die DRK-Delegation weiter. „Damit wir auch künftig noch Aufgaben haben“, antwortete Dezernent Bartels. Als Absage kamen seine Worte bei den Jugendlichen nicht an. Quelle: dk-online.de |
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Dienstag 18. 12. 2007

| Probe liegen auf der Trage |
| von Andreas Strodthoff |
Das Faschingsprinzenpaar samt Ehrendamen machte am vergangenen Mittwoch Halt beim DRK Ganderkesee. Dessen Mitglieder tauchen zwar gewöhnlich nicht auf der Büttenabend-Bühne auf, sindaber dahinter als Sanitätsdienst unverzichtbar. Michael Pleus schilderte schon einige Überlegungen für den Faschingsumzug am 2. Februar 2008, bei dem das DRK sich ebenfalls um Teilnehmer wie Gäste kümmert. Etwa 70 Sanitäter werde man stellen, Ehrenamtliche aus den DRK-Ortsvereinen Ganderkesee und Hude, ferner aus Oldenburg, Delmenhorst, Bremen, Cloppenburg und Vechta. Das DRK erwägt, die Zahl der Fahrradstreifen während des Umzuges von zwei auf sechs aufzustocken – weil die im Fall des Falles sehr schnell vor Ort seien und eine Erstversorgung leisten könnten.
Hier testet Ehrendame Sarah Lahdan schon einmal die Trage des Ganderkeseer Rettungswagens Quelle: NWZ |
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Montag 03. 12. 2007

| DRK Ganderkesee ganz vorne mit dabei! |
| von Andreas Strodthoff |
Die vergangene Woche steckte für die ehrenamtlichen Sanitäter des Roten Kreuzes voller Arbeit. Mittwochs begeisterten die \"Fantastischen Vier\" das Publikum im Bremer AWD-Dome, zeitgleich hatten die Jungs von Werder Bremen die Weltstars von Real Madrid im Weser-Stadion zu Besuch. Die Helfer des DRK Ganderkesee sind hier für die gesamte Ostkurve zuständig. Am Freitag ging es wieder in die ehemalige Stadthalle um bei der Rockband \"Die Ärzte\" unter Anderem im vordersten Graben für die Versorgung von Patienten zu sorgen. Und als schließlich noch die Partie Werder Bremen gegen den HSV vorbei war blickten die Sanitäter auf fast 300 ehrenamtliche Stunden zurück. |
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22.09.2010