Donnerstag 18. 01. 2007

| Blick für Dimension des Roten Kreuzes |
| von Sascha Brockmeyer |
| Ganderkeseer DRK-Delegation zu Gast in französischer Partnerstadt
GANDERKESEE/CHATÊAU DU LOIR/LD - Voller Vorfreude ist am Freitagabend eine siebenköpfige Delegation des DRK-Ortsverbandes Ganderkesee in die Partnerstadt Chatêau du Loir aufgebrochen. Zum dortigen Verband des Französischen Roten Kreuzes besteht seit Jahren ein enger Kontakt, der durch regelmäßige Besuche gepflegt wird. Von den Gastgebern sei ein ''sowohl interessantes als auch lustiges Programm ausgearbeitet worden'', sagte DRK-Pressesprecher Andreas Strodthoff vor der Abfahrt. Er erwartete ähnliche Höhepunkte wie beim jüngsten Besuch der Franzosen, die seinerzeit die Ganderkeseer Rot-Kreuzler bei einem Sanitätsdienst im Bremer Weser-Stadion unterstützen durften. Das Ganderkeseer DRK setzt mit der Fahrt eine noch junge Tradition fort, denn erst seit 2000 besuchen sich die beiden Vereine im Jahrestakt. ''So bekommen wir die Gelegenheit, uns einen Eindruck vom französischen Rettungs- und Sanitätswesen zu verschaffen und können voneinander lernen'', erklärt Strodthoff. Bei diesen internationalen Begegnungen werde für alle Beteiligten ''die Dimension unserer Organisation noch mehr ins Bewusstsein gerückt und die Motivation für unsere ehrenamtliche Arbeit gestärkt''. Dabei komme aber auch die Kameradschaftspflege nicht zu kurz - auf das ein oder andere Gläschen Rotwein, so Strodthoff, freuten sich die Ganderkeseer auch. |
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Donnerstag 18. 01. 2007

| DRK Ganderkesee zur Krankenhaus- & Altenheimevakuierung in Dannenberg alarmiert |
| von Sascha Brockmeyer |
| Am Montag dem 10.04.2006 erfolgte um 0:40 Uhr über den DRK Landesverband Oldenburg die Alarmierung einer Transporteinheit zur Evakuierung eines Krankenhauses und Altenheimes in Dannenberg.
Gegen 3:00 Uhr machte sich ein Konvoi von 9 Rettungs- und Krankenwagen (darunter 1 Rettungswagen aus Ganderkesee mit zwei Helfern) auf den Weg nach Lüchow Dannenberg. Gegen 6:30 Uhr trafen die Fahrzeuge im Bereitstellungsraum in Lüchow ein, von dem sie nach einer Einweisung zu den zu evakuierenden Objekten entsendet wurden. Bis zum Mittag blieben die Fahrzeuge zusammen mit weiteren 40 Fahrzeugen des DRK Landesverbandes Niedersachsen in Evakuierungsbereitschaffung. Durch massives Abdichten des Deiches mittels Sandsäcke durch die örtlichen Kräfte im Bereich des Krankenhauses und Altenheimes konnte ein Deichbruch verhindert werden. Nach der Entschärfung der Lage traten die Oldenburger Einsatzkräfte gegen 14 Uhr den Rückweg an. Weitere Informationen auch unter: drk.de/tops_2006/0410_hochwasser/bericht.html |
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Donnerstag 18. 01. 2007

| Sanitätsdienstnachlese - Fasching um den Ring 2006 |
| von Sascha Brockmeyer |
| Auch in diesem Jahr stellte der DRK Ortsverein Ganderkesee die sanitätsdienstliche Versorgung der Besucher des „Fasching um den Ring“ mit einem großen Aufgebot an Kräften sicher.
86 ehrenamtliche Helfer (80 Sanitäter und 6 Ärzte) traten am Samstag um 12:00 Uhr zum Dienst an, der für die letzten Einsatzkräfte am Sonntag um 05:30 Uhr endete. Die Sanitäter und Ärzte waren verteilt auf 10 Fußgruppen, 9 Rettungswagen, 3 Notarztwagen ,2 Fahrradstreifen und Verbandplatz. Das große Aufgebot an Kräften erwies sich wieder einmal als nötig, da nach Umzugsende gegen 16 Uhr und zwischen 23:00 und 1:00 Uhr aufgrund des hohen Einsatzaufkommens alle Helfer und Rettungsmittel ausgelastet waren. Die Fußgruppen versorgten während der Veranstaltung ca. 80 kleinere Blessuren. Für 52 Patienten wurde ein Liegendtransport mit Rettungs- oder Krankenwagen benötigt. 38 Personen wurden auf dem arztbesetzten Hauptverbandplatz in den Räumlichkeiten der Delme-Werkstätten medizinisch versorgt. Außergewöhnliche Einsätze mit Lebensbedrohung waren in diesem Jahr nicht zu verzeichnen. Als kleine Anekdote sei erwähnt das wir das dritte Jahr in Folge bei dem selbigen Krankenwagen aufgrund von Scherben auf der Strasse einen Reifen wechseln durften und einem „flüchtigen Häftling“, welcher von der Polizei bebracht wurde, von seinen (Spielzeug-)Handschellen befreien mussten. |
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Donnerstag 18. 01. 2007

| DRK-Kräfte garantieren schnelle Hilfe |
| von Sascha Brockmeyer |
| Großeinsatz Faschingsumzug: 80 Sanitäter und sieben Ärzte
Auch in diesem Jahr übernimmt der DRK-Ortsverein Ganderkesee die sanitätsdienstliche Versorgung der Besucher des „Fasching um den Ring“ am kommenden Samstag, 25. Februar. Rund 80 Sanitäter und sieben Ärzte, verteilt auf zehn Fußgruppen, zehn Rettungswagen, vier Notarztwagen, zwei Fahrradstreifen sowie Verbandplatz garantieren nach Mitteilung von Andreas Strodthoff vom DRK eine schnelle medizinische Hilfe im Notfall. Die Einsatzleitung und der arztbesetzte Hauptverbandplatz befinden sich wie im Vorjahr in den Delme-Werkstätten an der Pestalozzistrasse. Eine weitere Sanitätsstelle befindet sich in der Rathausstraße in der Nähe des Festzelts „Marktsause“ (ehemals Chapeau-Zelt) und auf dem Festplatz an der Raiffeisenstraße.
Die Fußgruppen und die Fahrradstreifen sind in diesem Jahr neben neuen, verbesserten Rucksäcken wieder zusätzlich mit „Automatischen Externen Defibrillatoren“ (AED) ausgestattet. Diese Geräte ermöglichen Elektroschocks bei Patienten mit Herzstillstand und erhöhen der Überlebens- chancen deutlich. AED-Geräte gehörten bisher als Standardausrüstung nur auf die Rettungsfahrzeuge. Die vergangenen Jahre haben jedoch ergeben, dass die Fußgruppen stets mit großem Zeitvorteil gegenüber den Fahrzeugen am Notfallort eintreffen. Durch die hohe Besucherzahl, gerade während des Umzugs und in den Festzelten, war es für die Fahrzeuge mit dem rettenden AED sehr schwierig, zügig zum Betroffenen zu gelangen. Diese Tatsache veranlasste den DRK, die Fußgruppen seit 2003 mit AEDs auszurüsten. Quelle: DK-Online.de |
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Donnerstag 18. 01. 2007

| Rotes Kreuz: Schluss mit Emblemnutzung in Spielen |
| von Sascha Brockmeyer |
| Unautorisierte Verwendung nicht erlaubt
David Pratt vom kanadischen Roten Kreuz hat einen Brief an eine Anwaltskanzlei in Vancouver geschickt, die mehrere Spieleentwickler vertritt und verlangt von der Spieleindustrie die sofortige Einstellung der Verwendung des Emblems des Roten Kreuzes in Spielen. Dies geht aus einem Bericht des Onlinemagazins gamelaw.org hervor, dem der Brief im Wortlaut vorliegt. Das weltbekannte Emblem wird beispielsweise in First-Person-Shootern auf so genannten Health-Packs verwendet. Pratt betonte, dass nicht nur das kanadische Rote Kreuz, sondern auch die anderen Rote-Kreuz-Organisationen der Verwendung nie zugestimmt hätten. Die unautorisierte Verwendung ist nach der Genfer Konvention vom 12. August 1949 untersagt. |
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Donnerstag 18. 01. 2007

| Respekt vor DRK-Engagement |
| von Sascha Brockmeyer |
| CDU/Grüne besuchten die Rettungswache des Roten Kreuzes in Bookhorn
Aus der Schule wurde eine DRK-Einrichtung, aber auch sie ist in die Jahre gekommen. „Wir müssen die Kosten der Rettungseinsätze im Auge behalten“, betonte Heinz Nienaber. bookhorn (kd). „Die Rettungswache ist veraltet, es muss bald ein Neubau her. Bei der zukünftig vorgeschriebenen Zertifizierung wird die Wache nicht mehr genehmigt werden.“ Zu diesem Schluss kamen die Kreistagspolitiker von CDU und Grünen bei einem Besuch des DRK in Bookhorn. Der Dezernent für hauptamtliche Arbeit Günter Bartels aus Hude und der Dezernent für ehrenamtliche Arbeit Hans Hubmann aus Ganderkesee führten die Gäste durch die ehemalige Grundschule. In Eigenarbeit vieler ehrenamtlicher Rot-Kreuz-Mitglieder wurde sie in den vergangenen Jahren zu einer Rettungswache umgebaut und beherbergt neben den drei Rettungswagen den Fuhrpark des DRK-Ortsvereins und die Funktionsräume für den hauptamtlichen und den ehrenamtlichen Rettungsdienst. Quelle:www.krams-online.de |
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Donnerstag 18. 01. 2007

| Roter Kristall als zusätzliches Emblem |
| von Sascha Brockmeyer |
Die Teilnehmerstaaten der Genfer Konventionen haben sich auf einer diplomatischen Konferenz in der Schweiz für ein zusätzliches Emblem ausgesprochen. Ein roter Kristall soll neben den bereits existierenden Zeichen des roten Kreuzes und des roten Halbmonds international als weiteres Schutzzeichen zum Einsatz kommen.
Funktion der Embleme Die Embleme der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung haben eine zweifache Funktion. Zum einen dienen sie als Schutzzeichen im Falle eines bewaffneten Konflikts, um Personal und Einrichtungen der Bewegung sowie der Sanitätsdienste der Streitkräfte nach den Regeln des humanitären Völkerrechts zu schützen. Zum anderen werden sie als Kennzeichen verwendet, um bestimmte Personen oder Gegenstände als Komponente der Bewegung zu identifizieren. Zu letzteren zählen das Internationale Komitee vom Roten Kreuz, die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften sowie die zur Zeit 183 anerkannten nationalen Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften. Bislang anerkannte Embleme Durch die Genfer Abkommen von 1949 waren bislang drei Embleme völkerrechtlich anerkannt: Das Rote Kreuz, der Rote Halbmond und der Rote Löwe mit Roter Sonne. Das Rote Kreuz auf weißem Hintergrund wurde 1864 mit der Ersten Genfer Konvention als Schutzzeichen definiert - in schlichter Umkehrung der Schweizer Flaggenfarben. Bereits seit 1876 wurde ein zweites Zeichen, der Rote Halbmond, durch das Osmanische Reich verwendet, um die eigenen Sanitätsdienste im Krieg gegen Russland zu identifizieren. Dieses Emblem wurde – ebenso wie der Rote Löwe mit Roter Sonne - durch die Genfer Konvention zum Schutz von Verwundeten und Kranken der Landstreitkräfte von 1929 als Schutzzeichen anerkannt. Der Rote Löwe mit Roter Sonne wurde allerdings nur vom Iran bis zum Jahre 1980 verwendet. Im Jahr 1949 führten Bestrebungen ins Leere, weitere Zeichen - wie z.B. den roten Davidstern - im Rahmen der Neuverhandlungen der Genfer Abkommen zu berücksichtigen. Grund hierfür war u.a. die Befürchtung, dass eine gesteigerte Anzahl von Emblemen bei Einsätzen in Kriegen und Naturkatastrophen zu Verwirrung führen und den Grundsatz der Einheit der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung gefährden könnte. Emblemproblematik Über 190 Staaten haben das Rote Kreuz oder den Roten Halbmond als Wahrzeichen akzeptiert. Einige Staaten und die in ihnen tätigen Nationalen Gesellschaften haben sich bisher jedoch nicht für eines der anerkannten Zeichen entscheiden können, weil sie beide Zeichen mit religiösen Vorstellungen verbinden. Diese Staaten würden den Gebrauch anderer Zeichen, z. B. Israel den roten Davidstern, oder die gleichzeitige und gemeinsame Verwendung von Rotem Kreuz und Rotem Halbmond bevorzugen, wie z.B. Eritrea. Dies war bislang gemäß der Genfer Abkommen und der Statuten der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung rechtlich nicht möglich. Lösung der Emblemfrage Zur Lösung dieser Problematik ist im Jahr 2000 die Einführung eines zusätzlichen und als neutral wahrgenommenen Emblems vorgeschlagen worden. Dieses Emblem sollte dem Vorschlag entsprechend als weiteres Schutzzeichen in Konflikten dienen sowie – gegebenenfalls zusammen mit einem nationalen Zeichen - als Kennzeichen für eine nationale Hilfsgesellschaft im eigenen Land stehen. Für die graphische Umsetzung des neuen Emblems hat mein ein innen offenes, auf einer Ecke stehendes rotes Quadrat auf weißem Hintergrund gewählt. Die Öffnung des Zeichens in der Mitte bietet Platz für ein nationales Zeichen innerhalb des Vierecks. Quelle: DRK.de |
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Donnerstag 18. 01. 2007

| Sanitätshelferlehrgang: DRK-Nachwuchs übt in Sandhatten die Behandlung von Verletzten |
| von Sascha Brockmeyer |
| Bei der Übung wurden geschminkte Darsteller eingesetzt. Eine Woche lang hatten sich die angehenden Sanitätshelfer auf den Test vorbereitet.
SANDHATTEN - Sandra Reuter ist sichtlich im Stress. Die Frau, die neben ihr auf dem Boden kauert, hat schwere Verbrennungen im Gesicht, hustet und röchelt ohne Unterlass. Sandra, die angehende Sanitätshelferin, versucht beruhigend auf die Patientin einzuwirken. „Langsam atmen“, sagt sie, während ihre Mitstreiterinnen der Frau den Pullover aufschneiden, um den Blutdruck messen zu können. Wenig später ist die Verletzte stabilisiert, wird in den Rettungswagen geschafft und zum Verbandsplatz gefahren. Sandra und ihre Kolleginnen atmen tief durch – obwohl es sich bei dem scheinbar dramatischen Zwischenfall, der sich gestern bei der Jugendherberge in Sandhatten ereignete, nur um eine Übung mit geschminkten Darstellern handelte. Quelle: NZW online |
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Donnerstag 18. 01. 2007

| EINSATZÜBUNG Drei Wehren und Rotes Kreuz im „Bergedorfer Krug“ gefordert |
| von Sascha Brockmeyer |
| VON HERGEN SCHELLING
Eine Explosion im Saal der Gaststätte und ein Dachstuhlbrand waren gemeldet worden. Neun Verletzte mussten geborgen werden. GANDERKESEE - So viel Betrieb war schon lange nicht mehr im „Bergedorfer Krug“. Die seit längerem geschlossene Gaststätte war gestern Abend die Kulisse für eine groß angelegte Einsatzübung dreier Ganderkeseer Wehren sowie der Schnellen Einsatzgruppe des Roten Kreuzes. Quelle: NZW online |
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Donnerstag 18. 01. 2007

| DRK entsendet Experten in die USA |
| von Sascha Brockmeyer |
Auf Bitten des Amerikanischen Roten Kreuzes und in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung sendet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sieben Experten für Katastrophenlogistik nach Baton Rouge im US-Bundesstaat Louisiana. Weite Landstriche in den Bundesstaaten Mississippi, Louisiana und Alabama wurden durch den Wirbelsturm „Katrina“ verwüstet, die Stadt New Orleans ist noch immer überflutet.
Deutsches Rotes Kreuz Bank für Sozialwirtschaft Bankleitzahl: 370 205 00 Konto: 41 41 41 Stichwort: Soforthilfe USA Online-Spende: www.DRK.de |
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22.09.2010