Freitag 22. 01. 2010

| Vertrauen in das Rote Kreuz |
| von Andreas Strodthoff |
| Die Notwendigkeit groß aufgestellter Hilfsorganisationen zeigt sich oft leider erst, wenn eine Katastrophe geschehen ist. Hier ist das Internationale Rote Kreuz ein verlässlicher Partner für die Notleidenden.
Überall auf der Welt werden zur Zeit Initiativen gestartet, um Hilfe für die Opfer des Erdbebens in Haiti zu sammeln. Das wohl größte Projekt ist die internationale Charity-Aktion Hope for Haiti Now bei der die größten Namen der Musikbrachen und bekannte Hollywood-Schauspieler in einer globalen TV-Spendenshow sammeln. Diese Hilfe geht dann auch an das Rote Kreuz. Vielen Dank! DRK-Krankenstation voll im Einsatz: Knochenbrüche und infizierte Wunden
Die Krankenhäuser im Erdbebengebiet um Port au Prince sind überfüllt. Sie können niemanden mehr aufnehmen. Vor den Einrichtungen liegen Patienten auf der Straße und warten darauf, behandelt zu werden. Die Helfer in der DRK-Gesundheitsstation arbeiten auf Hochtouren, um die Patienten zu versorgen. Madeleine-Pierre ist acht Jahre alt. Als ihr Zuhause beim Erdbeben wie ein Kartenhaus zusammenbrach, wurde das kleine Mädchen umgerissen. Eine Wand stürzte auf ihr Bein. Nach einer Woche wird sie nun endlich untersucht und behandelt. Sie hat einen Schienbeinbruch. Dr. Thomas Moch, Arzt in der DRK-Gesundheitsstation, stellt ihr Bein ruhig und wird sie in den kommenden Tagen wieder untersuchen. Text: DRK-Ganderkesee.de / DRK.de |
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Montag 18. 01. 2010

| DRK-Spendenaufruf für Erdbeben auf Haiti |
| von Andreas Strodthoff |
Weinende Kinder, blutüberströmte Verletzte und staubbedeckte Tote: Am 12. Januar verwüstete ein Erdbeben der Stärke 7 die Region rund um Carrefour und Port-au-Prince. Das seit 200 Jahren stärkste Erdbeben in Haiti trifft eines der ärmsten und labilsten Länder der Welt besonders hart. Das Rote Kreuz im Einsatz Schon seit den ersten Stunden nach dem Beben ist das Rote Kreuz vor Ort. Die Helfer sind bei Such- und Rettungsaktionen im Einsatz, verteilen Nahrungsmittel und Werkzeugsets. Für die medizinische Versorgung der verletzten und traumatisierten Menschen entsandte das Deutsche Rote Kreuz eine mobile Gesundheitsstation und medizinisches Personal. Weitere DRK-Helfer werden Haiti in den nächsten Tagen erreichen. Mobile Klinik: heute Landung in Haiti Die mobile Gesundheitsstation des Deutschen Roten Kreuzes wird am Abend (zwischen 17 – 20 Uhr deutscher Zeit) auf dem Flughafen der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince erwartet. Die 200 Kisten Material mit einem Gesamtgewicht von 20 Tonnen und drei Geländewagen dienen dem Aufbau einer Klinik in sieben Zelten. Dort können dann bis zu 250 Patienten am Tag ambulant versorgt werden. Es gibt eine spezielle Mutter-Kinder-Abteilung, da Hochschwangere und kleine Kinder, die unter den Überlebenden des Erdbebens vom letzten Mittwoch sind, besonders leiden. Zur Klinik gehören ein Feldlabor, Apotheke, Wassertanks, Toiletten und Stromgeneratoren. Das Auswärtige Amt beteiligt sich an den Kosten. Diese Hilfe kostet Geld - Rettet aber Menschenleben. Bitte unterstützen Sie uns bei der Hilfe, vertrauen Sie bei einer solch großen Herausforderung auch einem großen Partner. DRK-Spendenkonto: Konto: 41 41 41 Bank für Sozialwirtschaft BLZ 370 205 00 Text: DRK.de / DRK-Ganderkesee.de |
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Dienstag 24. 11. 2009

| Spenden in der Weihnachtszeit |
| von Andreas Strodthoff |
| Adventszeit ist traditionell Spendenzeit. Es sollten aber die folgenden Regeln beachtet werden.
Spendensiegel: Wer Geld für wohltätige Zwecke spenden möchte, sollte bei überregional sammelnden Hilfswerken auf das DZI-Spendensiegel (Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen) achten. Dieses Siegel zeichnet seriöse Organisationen aus, bei denen die Verwaltungs- und Werbeausgaben so gering wie möglich gehalten werden und die Gelder auch wirklich die Bedürftigen erreichen. Das DRK trägt das Spendensiegel. Die großen Werbekampagnen lassen zwar Aufhorchen - bei dem großen Spendenaufkommen entpuppen sich die Verwaltungs- und Werbeausgaben aber als gering. Spendensplitterung: Bedenken Sie möglichst nur eine Organisationen. Eine Aufsplitterung der Spende erhöht den Verwaltungsaufwand und die damit entstehenden Kosten. Haussammlungen: Vorsicht ist geboten bei Sammlungen in Fußgängerzonen oder an Ihrer Haustür. Hier gibt es viele unseriöse Organisationen, die es lediglich auf eine schnelle Beitrittserklärung abgesehen haben. Misstrauisch sollte man darüber hinaus auch bei besonders mitleiderregenden Werbebriefen werden. Kleine Privatinitiativen scheinen attraktiv zu sein - für die Lösung globaler Probleme bedarf es aber eines starken und weltweit agierenden Partners. Text: DRK Ganderkesee Infos zu Spendensiegel: www.dzi.de |
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Dienstag 27. 10. 2009

| Kommentar zum Koalitionplan |
| von Andreas Strodthoff |
| Die von der Koalition angedachte Verkürzung des Wehrdienstes auf sechs Monate hätte aus Gründen der "Wehrgerechtigkeit" auch eine Verkürzung des Zivildienstes zur Folge. Eine Sprecherin des Deutschen Roten Kreuzes kommentiert die Regierungspläne so:
"Im Deutschen Roten Kreuz leisten jährlich über 8.000 junge Menschen Zivildienst und erbringen damit unverzichtbare Leistungen im sozialen Bereich, im Rettungsdienst und an vielen anderen Stellen. Eine Verkürzung wird nicht nur die Leistungsfähigkeit des Dienstes erheblich beeinträchtigen, der Zivildienst verliert auch an Attraktivität. Er ist sozialer Lerndienst und bietet wertvolle Beiträge zur beruflichen Orientierung junger Menschen. Dafür braucht es Zeit zur Einarbeitung und zur Qualifizierung, die bei einer weiteren Verkürzung nicht mehr vorhanden ist. Das DRK bittet die Koalition, eine Verkürzung durch geeignete Konzepte zu kompensieren und ist gerne bereit, an solchen Konzepten mitzuarbeiten." |
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Donnerstag 15. 10. 2009

| Spektakuläres Ende der Ganderkeseer Blaulichtwoche |
| von Andreas Strodthoff |
Ehren- und hauptamtliche Retter und Helfer haben am Sonnabend vor dem Rathaus ihr Können gezeigt und ihre Einsatzbereitschaft bewiesen.
Mit einem spektakulären Aktionstag ist am Sonnabend die Themenwoche \"Faszination Blaulicht\" zu Ende gegangen. Auf der Mühlenstraße sowie im und vor dem Rathaus präsentierten sich die Freiwilligen Feuerwehren, die Polizei, DLRG, THW und Deutsches Rotes Kreuz. Besonders die Brandvorführungen der Feuerwehren, ein Großeinsatz nach einem simulierten Verkehrsunfall sowie eine Vorführung der Diensthundestaffel der Polizei aus Delmenhorst wurden von faszinierten Zuschauern verfolgt. Insgesamt allerdings war auch am Abschlusstag die Resonanz bei der Bevölkerung eher enttäuschend. Bild & Text: NWZ |
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Freitag 02. 10. 2009

| Faszinaton Blaulicht |
| von Andreas Strodthoff |
| Gemeinde, Polizei, Feuerwehr, Rettungsleitstelle, Rotes Kreuz und DLRG präsentieren vom 19. bis 24. Oktober einen großen Aktionstag sowie mehr als 20 Kurse und Vorträge rund um die Themen Retten und Helfen.
Höhepunkt der Themenwoche ist der große Aktionstag am Sonnabend, 24. Oktober, in der Zeit von 11 bis 17 Uhr auf der Mühlenstraße. Dort stellen sich die beteiligten Hilfsdienste und Einrichtungen mit verschiedenen Attraktionen vor. Die Feuerwehr präsentiert etwa den Einsatz von Drehleitern und Atemschutzgeräten, die Polizei ist mit einer Diensthundevorführung dabei. In der Woche davor gibt es ein reichhaltiges Programm mit mehr als 20 Kursen und Vorträgen: Erste-Hilfe-Kurse sind ebenso darunter wie Referate zu medizinischen Themen oder Informationsabende über die Arbeitsweise der Feuerwehr oder der Rettungsleitstelle. ,,Jeder von uns kann in eine Notsituation kommen", hebt Gerken-Klaas die Bedeutung des Themas hervor. Während die Betroffenen in einem solchen Fall schnelle Hilfe erwarten würden, sei es für die Bürger genauso wichtig, helfend tätig zu werden. Michael Pleus vom DRK unterstreicht, dass es in der Themenwoche aber nicht nur um akute Hilfe, sondern auch um Vorbeugung - etwa von Schlaganfällen oder Herzinfarkten - gehe. Die eine oder andere Veranstaltung könne in den nächsten Tagen auch noch dazu kommen, kündigte die Bürgermeisterin an. Sie wünscht sich etwa noch einen Vortrag zum Thema ,,Zivilcourage". |
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Mittwoch 16. 09. 2009

| DRK stellt neuen KTW vor! |
| von Andreas Strodthoff |
Bei einer gemeinsamen Notfallübung mit DRK, Feuerwehr und Sanitätern der Bundeswehr wurde die organisationsübergreifende Zusammenarbeit trainiert. Bei der dritten Übung innerhalb weniger Wochen konnte das DRK erfolgreich mehrere Verletzte aus den deformierten Fahrzeuge retten. Auf dem Bild ist das neue Liegendfahrzeug der Bereitschaft zu sehen. |
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Mittwoch 16. 09. 2009

| Herbstmarkt in Ganderkesee |
| von Andreas Strodthoff |
| Am Samstag, den 19. September sind wir wie im Vorjahr wieder beim Herbstmarkt dabei.
Auf dem Friedrich-Bultmann-Platz vor dem alten Rathaus (ggü. dem Stadtgespräch) wird der Verpflegungszug unserer Einsatzeinheit neben Waffeln, Bratwurst und Co. auch seine berühmte Erbsensuppe auftischen. Zur besten Mittagszeit werden die Deckel von den Töpfen genommen und dann ist Eile geboten. Aus Erfahrung ist der Eintopf der Renner des Marktes und bereits nach weniger als einer Stunde ausverkauft. Neben all den Leckereien können sich unsere Gäste auch über die Ehrenamtliche Arbeit und vergangene Übungen informieren. Am Sonntag ist dann das beliebte Kistenklettern geplant. Im Radio wird vom letzten Sommertag gesprochen, also auf zum Herbstmarkt! |
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Mittwoch 12. 08. 2009

| DRK Helfer proben den Ernstfall |
| von Andreas Strodthoff |
| Mittwoch Abend, Schlutterberg:
Während andere Leute in Ruhe vor dem Fernseher der deutschen Fußballmannschaft beim spielen zuschauen, wird in der Idylle Schlutters ein Verkehrsunfall mit 7 Schwer- und Leichtverletzten geprobt. Es wurden gezielt neue Helfer in der Patientenversorgung gefordert und erfahrene Sanitäter an Leitungsaufgaben herangeführt. Ein großes DANKESCHÖN an unsere Mimen! Fotos vom Einsatz gibt es in der Gallerie. Es folgen natürlich noch einige. Nähere Infos folgen! |
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Montag 27. 04. 2009

| AKTUELL +++ Schweinegrippe +++ |
| von Andreas Strodthoff |
| Der Ausbruch der Schweinegrippe in Mexiko sowie die Meldungen von Fällen aus den USA, Kanada, Brasilien, Israel, Australien und einigen europäischen Ländern ist eine Herausforderung für die Rotkreuzgesellschaften. Das Rote Kreuz teilt die Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO, dass sich die Schweinegrippe zu einer weltweiten Seuche, zu einer Pandemie, entwickeln könnte.
"Die Situation ist zwar ernst, aber wir sollten alle Ruhe bewahren" mahnt Rotkreuz-Präsident Dr. Rudolf Seiters. In Deutschland ist bisher kein Fall gemeldet worden. Das DRK rät jedoch Menschen, die etwa aus Mexiko mit Anzeichen einer Erkältung zurückkehren, einen Arzt aufzusuchen. In Mexiko hat das Mexikanische Rote Kreuz die 486 Rotkreuz-Gliederungen des Landes in höchste Alarmbereitschaft versetzt, um die Ausweitung der Seuche einzudämmen. In den betroffenen Ländern arbeiten die nationalen Gesellschaften eng mit den Regierungen zusammen. Sie werden dabei von Gesundheitsexperten der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften unterstützt. Darüber hinaus wird die Arbeit mit WHO, anderen UN-Organisationen sowie mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) koordiniert. |
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10.03.2010